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Brasil ... e mais

                                                                                                                                                    

 


Im Jahr 1998 begann ich Kontakte mit der Psychologin Dilma Felizardo in Natal, der Hauptstadt von Rio Grande do Norte in Nordostbrasilien, zu knüpfen. Unter ihrer Leitung bot man in der Hilfsinstitution CASA RENASCER - Haus der Wiedergeburt - Mädchen und Frauen im Rahmen einer kostenlosen Halbtagsbetreuung Unterstützung und Weiterbildung an. Ein mühsames Bestreben im Spannungsfeld zwischen Arm und Reich, Bildungsmangel, Machtstreben, Korruption, Ausbeutung, Gewalt, Aussichtslosigkeit.  

 

 

 

 
Im Tonstudio Baumgartner Linz konnte damals ein 30-minütiges Hörbild für die CR und somit über meine Projektanfänge entstehen. Es enthält Gedanken Jugendlicher, Musikalisches sowie Fotografien (Booklet): O Casa Renascer continue garantindo nossos sonhos (O Haus der Wiedergeburt bleibe als Hort unserer Träume erhalten). 


Natal wurde zu Weihnachten ("Natal") 1599 von Portugiesen gegründet. Die fast-Millionenstadt liegt direkt am Atlantik, an der Mündung des Flusses Potengi und eingebettet in die helle stimmungsvolle Dünenlandschaft Nordostbrasiliens. Die Heiligen Drei Könige, Engel und die malerische Sanddüne von Ponta Negra sind ihre Symbole. Sie laden in eine touristisch erschlossene und trotzdem entspannt wirkende Metropole, wo man als Besucher willkommen ist und sichere Pfade wandeln kann.


 

 Melchior - Balthasar -  Caspar im Forte dos Reis Magos

 

Natal Projekte

1998  Erstbesuch und Video - Dokumentation "Casa Renascer"

2000  CD - Produktion "O Casa Renascer"

2004  Workshop und Bühnenperformance "As Garotas de Natal"

2005  DVD - Produktion "Natal Anjos"

2008  (Februar)  Internet - Auftritt "Dilma Felizardo & Women Leaders Brazil"

(siehe "Women Leaders" in : http://www.natalangelsbrazil.at/womenleadersbrazil/)

2008  (November)  Internet - Auftritt "Natal Angels"

 

 Zeitungsbericht

26/02/2008 - Tribuna do Norte

 

Österreichischer Pianist komponiert Walzer für kämpferische Frauen

 

 

 

Michelle Ferret

 

Aus dem Brasilianischen übertragen von Dörthe Rocha de Lima

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Unbeschwertheit ist notwendig, um sich den Ungleichheiten der Welt zu stellen.

Der österreichische Pianist hat diese Erfordernis aus den Partituren mit hinaus genommen und beschloss, die schwere Schranke der sozialen Ungleichheit mit seiner Musik zu durchbrechen.

Mit einem noch nicht veröffentlichten Projekt ist der Pianist in Natal, um eine CD über “Frauen - Führerpersönlichkeiten in Brasilien“ zu produzieren, inspiriert durch 11 "Women Leaders", die kämpfen, um die brutale soziale brasilianische Realität zu mildern. Es sind Walzer, die aus dem Betrachten von Foto-Porträts dieser Frauen durch den Musiker selbst komponiert wurden. "Jede der Teilnehmerinnen war einen ganzen Nachmittag bei mir zu Besuch. Sie erzählten über ihre Tätigkeit, und in dieser Atmosphäre habe ich mich inspirieren lassen und entwickelte erste Melodien am Klavier." Unter den Frauen sind neun “Potiguares” (Bezeichnung für Bewohner der Region Natal): Elza Cristina Dantas (RN), Dilma Felizardo (RN), Erinalba Lima (RN), Etelvina da Costa (RN), Magnólia Vicente Juvino (RN), Monicléia Pereira (RN), Mônica Mac Dowell (RN), Ana Paula Felizardo (RN), Cláudia Santa Rosa (RN), Gorete Vasconcelos (PE), Raquel Barros (SP). Wie Säulen können sie einem vorkommen, die versuchen eine geschichtliche brasilianische Realität wiederherzustellen, die anders ist als jene, mit der wir täglich konfrontiert sind.

"Wenn ich komponiere, habe ich das Gefühl, dass ich durch den Gesichtsausdruck der Frauen diese Kraft zur Veränderung sehen kann. Ich habe Augen gesehen, welche die Traurigkeit des harten Alltags ihrer anvertrauten Kindern widerspiegeln“, sagte der Komponist.

Die Musikproduktion befindet  sich in der Entwicklungsphase, in der die Werke nacheinander Form bekommen, so sorgfältig wie man eben "Kinder" aufzieht. Es ist ein besonderes Experiment, weil es Persönliches so direkt betrifft. Und es ist ein intensives Schaffen.  Jedes Schicksal eröffnet mir eine eigene Welt und davon ausgehend muss ich komponieren“,  erzählt er. Diese Arbeitsweise ist zeitintensiv und wird an die drei Monate benötigen. „Wir müssen noch abwarten, wie das Endprodukt wirklich ausfallen kann. Im Moment beschäftigt mich das Komponieren“, erklärt er.

Idee

Dieses ist das fünfte Mal, dass der Pianist in Natal weilt. Während der anderen Male konnte er die Realität der Jugendlichen kennenlernen, die damals durch die „Casa Renascer“ betreut wurden. Seither fesselt ihn die Art, wie Brasilien mit seinen Problemen umgeht. „Ich musste etwas beitragen, damit die Gesellschaft auch Wege über die Musik erkennt, und es war in der „Casa Renascer“, wo ich 2004 gemerkt habe, dass es Licht am Ende des Tunnels geben kann“ erinnert er sich.

Die 11 Frauen wurden durch das Brasilianische Institut für Studien, Forschung und Bildung zur sozialen Erneuerung (IBEPIS) ausgesucht, welches die sexuelle Ausbeutung von Kindern und alle Probleme, in die Kinder und Jugendliche in Brasilien involviert sind, diskutiert. Alle arbeiten an der Spitze von Organisationen, die für die Entwicklung von Sozialwesen und Bildung in Brasilien stehen - mit ihren Projekte neuen Richtungen auf der Spur, die Lichtblicke für das Dunkel dieser Welt bedeuten könnten.

Der Besuch des Musikers wurde über ein Unterstützungshonorar des Österreichischen Außenministeriums ermöglicht.

 

 

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Internetbericht 

www.nominuto.com 

 

Eine musikalische Sicht auf die Nächstenliebe

Alexis Peixoto

Aus dem Brasilianischen übertragen von Dörthe Rocha de Lima

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Ausgehend von Fotos soziales Verpflichtungsbewusstsein in Noten umwandeln - mit dieser Methode gestaltet der österreichische Pianist Gottfried Schmid das Projekt „Frauen - Führerinnen in Brasilien“, welches Frauen würdigt, die philanthropischen Initiativen vorstehen. Er wird für jede Einzelne einen Walzer komponieren. Das Projekt wurde inspiriert durch eine “Women Leaders-Initiative des Österreichischen Außenministeriums” und durch das Außenamt sowie das Bundesland Oberösterreich unterstützt.


Anlässlich eines früheren Natal-Besuchs hat Schmid die Arbeit der "Casa Renascer" kennengelernt, die damals unter der Leitung der Psychologin Dilma Felizardo stand. Schon damals hat diese Erfahrung der Inspiration zu einem Walzer gedient, welcher den Kindern dieses Projektes gewidmet war. Nun ist es schon der fünfte Besuch des Musikers in der „Potiguar“- Hauptstadt.

„Ich mag Natal, weil es eine entspannte Stadt ist. Sie ist nicht so ruhelos wie Rio de Janeiro, es gibt nicht so viel Gewalt und eine etwas gemilderte Dimension im Unterschied zwischen den sozialen Klassen. Ich glaube Natal hat eine Botschaft. Ich weiß nicht welche, aber sie existiert sicherlich“, sagt er.

 

 Die Verbindung zur Stadt traf sich gut, da 10 der Frauen, die am Projekt teilnehmen, “Potiguares” sind. Auf der Grundlage von Fotos komponiert der Musiker Werke, die versuchen Essentielles und Emotionales dieser Frauen einzufangen. "Ich habe keine festgelegte Methode des Komponierens. Ich betrachte lediglich die Fotografien - manchmal über mehrere Tage - und versuche Gefühle zu erspüren, die diese Bilder beschreiben. Sobald sich etwas einstellt, experimentiere ich mit einem Klangausdruck", erklärt er unkompliziert.

Das Endresultat könnte eine CD-Produktion sein, die auch - unter entsprechenden finanziellen Gegebenheiten - eine Veröffentlichung erfährt.
 

“Zunächst habe ich vor, die Melodien im Internet zu veröffentlichen. Ich möchte eine Seite erstellen, auf der sich Fotos und Melodien als Gesamtheit präsentieren".

 Für Dilma Felizardo, eine der Teilnehmerinnen, ist die Arbeit des Musikers von großem Wert, weil sie statt auf Profit auf die Promotion sozialer Arbeit ausgerichtet ist. “Er könnte sie auch sehr gut aus finanziellen Beweggründen leisten. Aber ganz im Gegenteil, er ist einfach darum bemüht, für das soziale Engagement dieser Frauen zu werben. Ohne Zweifel ist es eine große Ehre an diesem Projekt teilzunehmen“.

Nachdem er sich im Auditorium der Universität UFRN an diesem Samstag vorgestellt hat, bleibt Gottfried Schmid noch bis zum nächsten Freitag in Natal. Auch, um seine "Musen" persönlich zu sprechen. "Diese Frauen haben ein Strahlen in den Augen, wie es nur solchen eigen ist, die sich um die Gesellschaft sorgen“, versichert der Österreicher.

 

 

 

 

 

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Mãe Luiza und ihre Natal-Engel im Espaço Solidário

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Das Seniorenheim Espaço Solidário ist eine Einrichtung im Rahmen des Seelsorgezentrums Centro Sócio Pastoral und wurde 2000 vom italienischen Pater Sabino Gentili gegründet. 1983 hatte er die Seelsorge im Stadtbezirk Mãe Luiza für die Erzdiözese Natal übernommen.

Die Bevölkerung dieser Favela war in den 1960er Jahren stark angewachsen, als viele Familien - von Dürre und Elend geplagt - die Dörfer verlassen mussten. Um 1980 zählte Mãe Luiza schon etwa 20.000 Einwohner. Zur Anfangszeit des Padre gab es nur eine einzige geteerte Straße. Die Wasser- und Stromversorgung war sehr unregelmäßig, erschreckend hoch die Kindersterblichkeitsrate (etwa 75 bis 80 pro Tausend Geburten). Die Schulen konnten die Nachfrage nicht erfüllen. Für die Kleineren gab es überhaupt keine Betreuungseinrichtungen. Enorm war auch die Anzahl der Analphabeten.

Padre Sabino stellte sich diesem Notstand und vermochte innerhalb zweier Jahrzehnte ein soziales Netzwerk einzurichten, das vieles zum Besseren veränderte. So betreut nun der Kindergarten Escola Espaço Livre über 200 Kinder im Alter von 3-6 Jahren, die Alphabetisierungsschule Escola Novo Lar zahlreiche fortbildungswillige Erwachsene, die Abendschule Curso Pré-Vestibular Jugendliche, die sich auf die Universität vorbereiten wollen, das Casa Crescer an die 230 Kinder mit Lernschwierigkeiten, die Computerschule interessierte Jugendliche und Erwachsene, das Berufskurs-Angebot die Bereiche Löten, Kochen, Elektroinstallation, Hausbau, Büroarbeit, Friseur, Hotelfach - und Hilfsarbeit, Nähen. Für den Gesundheitsbereich konnten Ärzte gewonnen werden, die ihren Dienst kostenlos anbieten. Sonntags bekommen die Kinder und Jugendlichen Religionsunterricht. Die Glaubenseinführung beinhaltet die Vorbereitung auf Taufe, Erstkommunion, Firmung, die Bildung unterschiedlicher Jugendgruppen und Liturgiekreise, Chorsingen, eine Schulung in Krankenbetreuung und die Ausbildung zum Religionslehrer. Etwa 50 MitarbeiterInnen sind im Centro hauptamtlich tätig, weit über 100 Menschen ehrenamtlich. Partnerschaften mit unterstützenden Gemeinden in Deutschland, Italien und der Schweiz sorgen für regelmäßige Geldspenden. Mit der Stadtregierung laufen Gespräche, um die Übernahme verschiedener Teilbereiche in die städtische Verwaltung zu ermöglichen. 

Seit der Eröffnung des Seniorenheims Espaço Solidário können nun auch ältere Menschen beherbergt werden, die ihre Wohnung verlassen mussten. Zusätzlich zu den ständigen Bewohnern gibt es auch Gäste, die nur tagsüber im Espaço bleiben. Wer den Weg nicht mehr zu Fuß bewältigen kann, wird vom heimeigenen VW-Bus abgeholt. Ein kleiner, reich bepflanzter Garten um die Hausanlage, eine große überdachte Terrasse und ein Swimming-Pool sorgen für natürlichen, schattigen Bewegungsraum. Den Bewohnern stehen freundliche Einzelzimmer mit eigenen Sanitäreinrichtungen zur Verfügung. Da ein Großteil der etwa 45 Senioren Hilfe in Alltagsbelangen benötigt, ist rund um die Uhr Pflegepersonal zur Stelle.

Mein Projekt Natal-Engel (http://www.natalangelsbrazil.at/anjos-de-mae-luiza/wurde nach einer Einführung durch Loyse und Ednalva erfreut angenommen. Die Fotografier-Stunden gereichten zur willkommenen Abwechslung und mobilisierten sogar einige liegebedürftige SeniorInnen. Zur Ergebnis-Präsentation wurde vereinbart, dass sämtliche TeilnehmerInnen jeweils ein Eigen-Porträt in Druckform erhalten sowie einen Aufführungstermin im Februar oder März 2009, der die fertige Internetpräsentation über den hauseigenen Computer-Beamer erlebbar machen soll. 

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   ENGEL SEIN UND EIN LEIBERL HABEN ....

in Brasilien vor der Copa 2014

 

 

Nomen est omen. Wenn Linzer Schülerinnen als "Natal Angels" im Zusammenhang mit der brasilianischen Fußball-WM auf gut Österreichisch ein Leiberl haben, kann nur eine besondere Fügung dahinter stecken.

Vorbildlich spontan verlief die Aktion, in der sich zehn Schülerinnen der 6G Klasse am Ramsauer Gymnasium Linz unter der Leitung ihrer Deutschprofessorin Mag.a Ulla Pehböck bereit erklärt haben in ganz besondere Leiberl zu schlüpfen.

 

                      

 

 

 

 

 

 

Unter der Aktionsbezeichnung "Natal Angels Brazil" erklären sie sich mit Alterskolleginnen im nordostbrasilianischen Natal solidarisch, die im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft und auch danach den internationalen Besucherzustrom nützen wollen, um Achtung und Wertschätzung als jugendliche Grundbedürfnisse fantasievoll einzufordern. Dressen in den Farben des brasilianischen Nationalteams und zehn in englischer Sprache aufgedruckte Denkanstöße sollen dies unterstützen. All shores can´t be yours - Come on tell why selling hell - Choose oh boy another toy - Heaven cries sick of lies - Let me guard your wounded heart ...

 

 

... an Brasiliens Atlantikküste, wo Sextourismus nachwievor den Missbrauch von Minderjährigen einschließt, wollen die Natal Angels Bewusstsein erweitern und zum Nachdenken anregen. Den ersten Schritt dazu haben Ramsauer Gymnasiastinnen getan - mit Erfolg! Die Fotos davon ermutigten die Organisatorin Monicléa de Paiva und eine Mädchengruppe aus Natal ebenfalls zur Tat zu schreiten: am Strand von Ponta Negra, im Trubel der Stadt und im Rahmen einer "Trainingsstunde". 

Da ich mit Natal schon so lange - seit 1998 - verbunden bin, war es möglich meine "camisetas especiales" ín Brasilien vorzustellen und ihre ersten Einsätze zu veranlassen. Nun hoffe ich, dass noch weitere folgen können.

 

                    

 

http://www.natalangelsbrazil.at/natalangelsbrazil

 

                    

Sowohl der Linzer Auftakt am Dach der Schule als auch die brasilianische Premiere zwischen Meeresbrandung und den Dünen der "Weihnachtsstadt" Natal haben beflügelt. Sportfreude darf sich über ein wenig Augenzwinkern durchaus mit mehr verbinden. Bedarf wäre für die Natal Angels mit ihren aufrüttelnden Reimen am Leiberl garantiert. Landen doch in dieser Region mehr Spaßtouristen als man vermutet, um sich in einem Mix aus Fanatismus, Vergnügungsgier und Tropenklima rücksichtslos auszuleben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn die Natal-Engel trainieren...  (2016)

 

 

 

 

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Im Jahr 2016 feierte die NGO IBEPIS unter der Leitung von Dilma Felizardo 10-jähriges Bestehen. Für diese Feier am 11. März im Konzertsaal der Universität UFRN konzipierten wir "Ermächtigte Frauen - eine musikalische Deklaration". 10 Frauen namhafter Initiativen für Frauen-und Kinderrechte ergriffen darin das Wort gefolgt von jeweils einem Klavierstück, das die vorangegangene Aussage intensivierte und zur nächsten Rednerin überleitete.

 

CONVITE

Concerto Mulheres Empoderadas

Uma expressão musical

 

                                                         * todas as fotos: ALDAIR DANTAS*

 

    

 

Data: 11 de março de 2016

Horário: 18h30min

 

Local: EMUFRN – Escola de Música da UFRN/Natal

O Instituto Brasileiro de Estudos, Pesquisas e Formação para a Inovação Social (IBEPIS) em parceria com a Escola de Música da UFRN (EMUFRN), tem a honra de convidar Vossa Excelência (Senhoria) para o concerto Mulheres Empoderadas – Uma expressão musical, em homenagem:

 

Dia Internacional da Mulher

10 anos da Lei Maria da Penha

10 anos do IBEPIS

 

   

Músico Concertista

 

Gottfried Schmid é professor de música na cidade de Lintz (Áustria), foi professor substituto na Orquestra Sinfônica e Filarmônica de Viena. Em 2008 veio a Natal/RN para compor um repertório para piano e gravar um CD para mulheres brasileiras engajadas em ações de transformações sociais. Dez mulheres da cidade do Natal foram incluídas no projeto denominado "Mulheres Líderes no Brasil". E inspirado em Dilma Felizardo, o músico compôs no piano a música – Waltzes, representando uma liderança no Brasil na área social.

Pequeno Prelúdio (Johann Sebastian Bach)

Depoimento 1 - Ana Lúcia Raymundo – Defensora Pública do Estado do Rio Grande do Norte e Coordenadora do Projeto Mulher Viver Com Dignidade.

Prelúdio Op. 28 No. 4 (Frédéric Chopin)

Depoimento 2 - Érica Canuto – Promotora e Coordenadora do Núcleo de Apoio à Mulher Vítima da Violência Doméstica e Familiar do Ministério Público Estadual. 

O Amor, você é o céu na terra (Franz Lehár)

Depoimento 3 – Deputada Márcia Maia – Presidenta da Frente Parlamentar da Criança e do Adolescente da Assembleia Legislativa do RN.

Para Elise (Ludwig Van Beethoven)

Depoimento 4 - Senadora Fátima Bezerra – Componente da Comissão Permanente Mista de Combate à Violência contra a Mulher.

Ouro e Prata (Franz Lehár)

Depoimento 5 - Sônia Rocha – Superintendente do Serviço Nacional de Aprendizagem do Cooperativismo no Estado do RN.

Canção do Gôndola de Veneza Op. 30 No. 6 (Felix Mendelssohn-Bartholdy)

Depoimento 6 – Teresa Freire – Secretária Estadual de Políticas Públicas para as Mulheres.

A Conquista do Paraiso (Vangelis)

Depoimento 7 - Aparecida França - Secretária Municipal de Políticas Públicas para as Mulheres.

Tome Cinco (Dave Brubeck)

Depoimento 8 - Karla Viviane de Sousa - Delegada da Delegacia Especializada em Atendimento a Mulher.

Prelúdio C-Minor (Johann Sebastian Bach)

Depoimento 9 Graça Leal – Liderança Comunitária e do Coletivo das Dez Mulheres da Vila de Ponta Negra, Natal, RN.

Carmen Overture (Georges Bizet)

Depoimento 10 Dilma Felizardo – Presidenta do IBEPIS

        

Participação Especial do Studio Corpo de Baile

Solo do Balé La Bayadère (Ganzzatie)

Coreógrafo: Marius Petipa

Dança: Ravênia Lopes

Pas de Deux do Balé O Corsário

Coreógrafo: Marius Petipa

Dançam: Jéssica Souza e Jhon Vianna

     

Agradecemos o apoio do violinista Walter Schmid

O IBEPIS agradece ao músico Walter Schmid pelo apoio para a realização do concerto. Uma pessoa admirável, que durante quase toda sua vida foi violinista na Bruckner Orquestra Linz-Áustria. Em 2015 foi homenageado pelo governo da província da Alta Áustria (Oberösterreich) por ser o mais velho na orquestra. Defendeu seu país na segunda guerra mundial, quando sofreu várias torturas e mesmo após sua aposentadoria, continua a incentivar a música, apoiando projetos sociais, porque "a música me ajudou a superar a violência sofrida", explica o músico.

 

Ficha Técnica:

Idealização: Gottfried Schmid

Direção e Roteiro: Gottfried Schmid, Dilma Felizardo e Luciana André

Som e Iluminação: Luz e Foco

 

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Auch im März 2017 hatte Maria Monicléa Pereira de Paiva 10 Mädchen aus Natal versammelt, um ein Projekt zu realisieren. Innerhalb von wenigen Tagen galt es eine kurze Tanzchoreografie einzustudieren, die unter dem Titel "Fliegen wir/Vamos voar" Mut machen sollte Initiative zu Neuem zu ergreifen. Dabei half uns animierende Forró-Musik auf die Sprünge. Weiters beantworteten Mädchen Fragen zu jenen englischen Phrasen, die sie als Denkanstöße auf ihren Dressen trugen. Alles vor laufender Kamera!

Também no mês de março 2017 Maria Monicléa Pereira de Paiva tinha 10 meninas recolhidas a partir de Natal para realizar um projeto. Dentro de alguns dias uma pequena coreografia tinha de ser ensaiado com o titutulo "Vamos voar!" que deve dar coragem para tomar a iniciativa de tentar coisas novas. A música animada de forró nos ajudou. Além disso, as meninas responderam a perguntas sobre essas frases em inglês, que eles mostraram em suas camisetas.Tudo na frente da câmera!

 

 

https://youtu.be/XUiMrGS0Mtc

 

https://youtu.be/oe2lL40CNpg

 

 

 

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